Eine kleine Curry-Geschichte

Curry ist ein wesentlicher Bestandteil sowohl in der thailändischen als auch in allen asiatischen Küchen bei der Zubereitung der Speisen.

Dass nun Curry in Pasten- oder Pulverform nicht einfach nur der Ihnen bekannte Curry der beliebten Curry-Wurst ist, will ich Ihnen mit einer kleinen Auflistung zeigen und gleichsam das „Geheimnis der Unterschiedlichkeit“ lüften.

Sicherlich wird Ihnen mehr oder weniger bekannt sein, dass es sich bei Curry bereits um eine Gewürzmischung handelt, die je nach Stil und Geschmacksrichtung aus Ingwer, Knoblauch, Safran, Muskat, Kurkuma, Koriander, Chili, Nelken und Tamarinde besteht. An den familiengehüteten Zusammenstellungen scheitern selbst Sterneköche auf der ganzen Welt, daher haben sie auch äußerst selten asiatische Gerichte auf ihren Speisekarten.

Roter Curry 
Diese Paste wird aus frischen roten Chilischoten hergestellt. Unter anderem befinden sich auch Koriander und Shrimpspaste in dieser Mischung. Roter Curry wird z. B. für feurig-scharfe „Tom-Yum Suppe“ verwendet.

Grüner Curry
Diese Paste besteht aus frischen grünen Chilischoten. Grüner Curry ist etwas schärfer als roter Curry und wird gerne in Verbindung mit Kokosnussmilch für Hähnchen- und Rindfleischgerichte verwendet. Ein äußerst schmackhaftes Gericht ist das „Gaeng-Keaw Waan Gai“: Hühnerfleisch in grünem Curry und Kokosnussmilch.

Massaman-Curry
Diese sehr scharfe Paste besteht aus getrockneten Chilischoten. In ihr mischen sich unter anderem Zitronengras, Schalotten und Galgant. Massaman-Curry findet Anwendung bei Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichten, wird aber auch bei Hähnchenfleisch verwendet.

Panaeng-Curry
In dieser Mischung finden sich getrocknete Chilis, Knoblauch und Shrimpspaste wieder. Diese sehr scharfe Paste findet Verwendung bei Geflügel-, Meeresfrüchte- und Fischgerichten.